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Wer war Max Reisch?
Als aktiver Bergsteiger und Skifahrer erkundet Max Reisch wie viele seiner Freunde die Heimat Tirol. Mit seinem ersten Motorrad unternimmt er 1930 Skijöring-Rennen und die 12-Pässe-Fahrt mit der "Stilfserjoch-Puch" über die Alpen. Als 20-jähriger Ingenieur für Hochbau tritt Max Reisch 1932 seine erste Fernfahrt in die Sahara an, wo er "nebenbei" auch bei einem Motorradrennen den zweiten Rang belegt ("Sahara-Puch"). Dem gelungenen Nordafrika-Auftakt folgen zahlreiche Expeditionen, die den Forscher und Verkehrspionier in fast alle Kontinente der Erde führen. Seine sensationellen Reisen mit dem Motorrad auf dem Landweg nach Indien (1933) und mit einem Steyr 100 nach Indochina (1935) sowie deren Fortsetzung zur Weltumrundung (1936) finden in der Weltpresse entsprechende Würdigung. Einzigartig ist, dass alle Expeditionsfahrzeuge bis heute in fahrbarem Zustand erhalten und in der "Sammlung Max Reisch" in Innsbruck zu besichtigen sind. Ebenso das umfangreiche Reisch-Orient-Archiv und die hochinteressante Asiatika- Sammlung.
Für sein verdienstvolles Wirken erhält Dr. Max Reisch zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. 1971 wird ihm durch den österreichischen Bundespräsidenten der Ehrentitel Professor h. c. verliehen. Am 18. Jänner 1985 stirbt der Verkehrspionier, der die Wüste so liebte, im Alter von 72 Jahren. Er selbst sagte: "Ich bin zufrieden, denn ich bin 102 Jahre geworden. Die Jahre in der Wüste zählen doppelt!" |
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Sammlung Max Reisch Die Ausstellung "Max Reisch" ist nicht mehr im Riesenrundgemälde sondern seit Herbst 2008 in den Räumlichkeiten des Reisch-Archivs in Bozen nach Anmeldung zu besichtigen. |
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