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Die Sammlung
 Der Kufsteiner Forscher
und Pionier Prof. Dr. Max Reisch (1912 - 1985) hat der Nachwelt ein
kulturhistorisch achtbares Erbe hinterlassen, das bislang nur bruchstückartig
der Öffentlichkeit zugänglich gewesen war. Im Jahr 2000 hat Peter Reisch, der in Bozen
sesshaft gewordene Sohn des Tiroler Wissenschafters, für die Sammlung im Haus
des Riesenrundgemäldes in Innsbruck eine bleibende Stätte und Möglichkeit
der ständigen Präsentation gefunden.
Wie es zu diesem
Museum kam, das schildert Christoph Schlenck,
der Verwalter des Riesenrundgemäldes und der "Sammlung Max Reisch".
 Die Ende Juni 2000 eröffnete
Dauerausstellung "Die Sammlung Max Reisch" zeigt nicht nur sämtliche Expeditionsfahrzeuge
mit ihrer historischen Ausrüstung, die dem Tiroler Forscher und Verkehrspionier
für seine Weltreisen gedient haben. Auch der einzige noch existierenden Austro-Adler
(Baujahr 1912) und ein Puch-Motorrad Type A aus dem Jahr 1904 sind in
dieser Oldtimer-Sammlung zu bewundern.
 Die ansprechend
gestaltete Ausstellung beinhaltet ferner das Orient-Archiv des
Reiseschriftstellers, in dem sich u. a. eine einzigartige Sammlung von Fotos, Büchern,
Filmen und Reiseliteratur befindet, sowie höchst interessante Asiatika:
Kostbarkeiten, die Max Reisch von seinen wissenschaftlichen Reisen in den dreißiger
bis fünfziger Jahren nach Tirol mitgebracht hat.
Nach der
Schließung des Riesenrundgemäldes ist die Ausstellung "Max Reisch"
seit Herbst 2008 in den Räumlichkeiten des Reisch-Archivs in Bozen zu
besichtigen.
Wie es zu diesem Museum kam
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